Gefäßambulanz
Gefäßambulanz

Die moderne Gefäßmedizin kennt viele Diagnosemöglichkeiten, die dank der Ergebnisse aus Blutbefunden, Duplex-Ultraschallmethoden uvm. auch kleinste Plaque-Ablagerungen erkennen lassen. Doch die Gefäßambulanz leistet aufgrund der fachlichen Besetzung der Abteilung noch einiges mehr: nämlich die Zeit für ausführliche Patientengespräche, um gemeinsam die nächsten Behandlungsschritte abzuwägen. Nachdem die Ambulanz im Evangelischen Krankenhaus „Alles unter einem Dach“ bietet, besteht ein enger Meinungsaustausch unter den einzelnen Fachdisziplinen von der Erstuntersuchung bis zur Entlassung - zum Vorteil jedes einzelnen Patienten.

Exptertenteam (in alphabetischer Reihenfolge)

Dr. Stefan Berci

Facharzt für Gefäßchirurgie

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Prim. Univ.-Prof. Dr. Georg Bischof

Facharzt für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

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OA Dr. Michaela Blach

Fachärztin für Innere Medizin und Angiologie

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OA
Dr. Roman Blauensteiner

Facharzt für Innere Medizin und Angiologie

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OA 
Dr. Silvia Hoffmann

Facharzt für Chirurgie

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Prim. 
Dr. Thomas Maca

Facharzt für Innere Medizin und Angiologie

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Breites Behandlungsspektrum

  • Arztgespräch mit Internisten/Angiologen
  • Diagnose mittels Ultraschall  (Carotis, Aorta)
  • Diagnose mittel Duplex-Ultraschall (arteriell und venös)
  • Herzecho, EKG
  • Carotisduplex
  • Venencheck
  • Schlaganfallvorsorgeuntersuchung
  • Diagnose mittels Kapillarmikroskopie
  • Chirurgie der Schlagadern und Venen
  • Endovaskuläre Behandlung (PTA, Stent)
  • Bei Bedarf: stationäre Aufnahme

Fachübergreifende Zusammenarbeit

In puncto Diagnostik kooperiert die Gefäßambulanz eng mit dem Diagnosehaus 18. Darüber hinaus profitieren Patienten von der fachübergreifenden Zusammenarbeit der Gefäßambulanz mit den Gefäßchirurgen, den  Angiologen, dem IMCL-Labo sowie dem hauseigenem Wundmanagement. Die Kapillarmikroskopie, die nur selten angeboten wird, bietet eine effiziente Diagnosemöglichkeit kleinster Gefäßveränderungen, und dies schmerzlos und innerhalb weniger Minuten.  

Bei fortgeschrittenen Beindurchblutungsstörungen kann eine Behandlung  in Form einer endovaskulären Gefässdehnung (PTA) bei Bedarf mit Stentimplantat in einem kurzen stationären Aufenthalt erfolgen. Bei längerstreckigen Verschlüssen der Schlagadern kommt die sog. Bypasschirurgie zur Anwendung.

Anmeldung

Gerne betreuen wir Sie bei uns in der Gefäßambulanz.

Telefonische Anmeldung:  Mo-Fr. : 7:30 Uhr – 16:00 Uhr  unter
+43/1/404 22 – 2802 DW oder 2820 DW.

Ambulanzgebühr:  € 90,00 - € 100,00

Bitte beachten Sie, dass es sich um eine Privatambulanz ohne Direktverrechnung mit einem Sozialversicherungsträger handelt. Die Ambulanzgebühr ist daher selbst zu tragen. Eine etwaige Kostenrückerstattung ist vom Patienten / Versicherten selbst mit dem Sozialversicherungsträger abzuklären. 

FAQs

Gefäßerkrankungen - wodurch entstehen sie?

Erst die Kombination machts: Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, Fettstoffwechselerkrankung, Nikotinabsus und Übergewicht. Hier besteht höchstes Risiko.

Welche Beschwerden verursachen Varizen und wie erfolgt die Behandlung?

Varizen können sehr vielseitige Beschwerden verursachen, sie sind auch nicht bei allen Patienten gleich häufig und gleich stark ausgeprägt.
Sehr oft klagen die Patienten über Beinschwellung, die oft im Laufe eines Tages zunimmt und über Nacht wieder verschwindet, über ziehende Schmerzen, Schweregefühl („bleiern“), Spannungsgefühl („Haut ist zu eng“) bis hin zu schmerzhaften, harten, roten Strängen im Verlauf einer Vene (Venenentzündung) und im schlimmsten Fall offenen, nicht heilenden Wunden am Unterschenkel.
Die Behandlung hängt vom Schweregrad der Varizen und den Beschwerden des einzelnen Patienten ab. Es gibt prinzipiell konservative und operative Therapieverfahren, die häufig auch kombiniert zur Anwendung kommen.

Schwere Beine, Spannungsgefühl, Wadenschmerz - Was kann helfen?

Allgemeine Maßnahmen, wie die Vermeidung von langem Sitzen oder Stehen, Beingymnastik oder zumindest zwischendurch immer wieder aufstehen und herumgehen. In der Sauna Beine nicht herunterhängen lassen und Kälteanwendungen nach dem Aufguss. Orale Präparate, welche die Venenwände abdichten wie z.B. Daflon oder Venoruton Granulat, falls erforderlich auch milde Entwässerung. Kompressionsstrümpfe, Chirurgische Intervention .

Blutdruckwerte im Normalbereich aber Ruhepuls über 100. Ist das gefährlich?

Dies kann auf Erkrankungen des Herzens, der Lunge, aber auch zum Beispiel der Schilddrüse zurückzuführen sein und muss unbedingt abgeklärt werden.

Ist eine Gefäßdehnung schmerzhaft? Und wann wird sie notwendig?

Bis auf einen kurzen Einstich nicht, die Gefäßinnenwände haben keine Schmerzrezeptoren. Notwendig wird sie ab einer stärkeren Einschränkung der Beindurchblutung bzw. der Gehstrecke (s.g. Schaufensterkrankheit). Auch längere Gefäßverschlüsse können unter entsprechenden Bedingungen aufgedehnt und - falls erforderlich - mit einem Stent offengehalten werden. Dabei kann man sich die wesentlich aufwändigere Bypassoperation ersparen.

Kontakt

Ambulanz des Evangelischen Krankenhauses
Schopenhauerstraße 14, A-1180 Wien

Ambulanzsekretariat:
Tel.: +43/1/404 22 - 2802 bzw. 2820
Fax: +43/1/404 22 - 2810

Leitung Sekretariat: Sandra Reiterer  
ambulanz@remove-this.ekhwien.at 

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 07:30 Uhr - 16:00 Uhr

Erreichbarkeit:
U-Bahn: U6 Station Währinger Straße/Volksoper oder Station Michelbeuern Allgemeines Krankenhaus
Straßenbahnlinien: 41,40 - Station Kutschkergasse

Parkmöglichkeiten:
WIFI-Garage (Währinger Gürtel/Gentzgasse), AKH-Garage oder EKH-Garage
(begrenzte Parkkapazität, Infos unter Garagenordnung oder +43/1/404 22 - 690 DW)

Hauptsache Gesund