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>Frage: „Soll ich trotz hochwertiger, abwechslungsreicher Ernährung zur Darmkrebsvorsorge?“ Ella, 56 Jahre

„Aus der Fragestellung geht nicht hervor, wie sich Ihr Ernährungsplan zusammensetzt. Fakt ist, dass Menschen, die auf Fleisch verzichten, ein deutlich geringeres Risiko haben, an Darmkrebs zu erkranken, viele setzen dabei auf sogenannte mediterrane Diät: viel Gemüse, Fisch, Olivenöl, Ballaststoffe, wie wir es aus dem Urlaub in Südeuropa kennen. Es kann jedoch keine Diät oder gesunde Ernährungsweise den protektiven Effekt einer Vorsorgekoloskopie ausgleichen. Jeder zweite über 50-Jährige hat Polypen im Darm, jeder vierte sogar sogenannte

Adenome, eine Vorstufe von Darmkrebs. Diese können problemlos im Rahmen einer Vorsorgekoloskopie entfernt werden. Das Darmkrebsrisiko der Durchschnittsgesamtbevölkerung beträgt 6 %. Ungesunde Ernährung, Diabetes, Übergewicht und Alkohol erhöhen dieses Risiko um die Hälfte! Eine regelmäßige Vorsorgekoloskopie kann das Risiko an Darmkrebs zu erkranken und zu versterben um ganze 70 % reduzieren, aber nur dann, wenn diese mit den höchsten Qualitätskriterien durchgeführt wird.“

Faktenbox

Die Qualitätssicherung in der Vorsorgekoloskopie in Österreich wurde im Rahmen des Zertifikats Darmkrebsvorsorge in Österreich unter wissenschaftlicher Leitung von Prim. Prof. Dr. Monika Ferlitsch bereits 2007 eingeführt. Die Endoskopie des EKH führt ebenfalls dieses Gütesiegel.

Prim. Univ.-Prof. Dr. Monika Ferlitsch
FÄ für Gastroenterologie und Hepatologie