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> Frage: „Ich leide unter häufigem Sodbrennen. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es, und wie gefährlich wirkt sich eine unbehandelte Erkrankung aus?“ 
Ines, 39 Jahre

„Sodbrennen, oder in der medizinischen Umgangssprache Reflux, ist bedingt durch einen fehlenden Schließmechanismus des unteren Speiseröhrenschließmuskels. Dadurch kann Säure aus dem Magen, vor allem nachts in liegender Position, in die Speiseröhre und eventuell bis zum Mund zurückfließen. Dies äußert sich zum Beispiel morgens mit heiserer Stimme, Hustenreiz oder bitterem Geschmack im Mund. Mittels Säuremessung (PH Metrie) kann über 24 Stunden gemessen werden, wie hoch diese Säurebelastung ist. Auch in der Magenspiegelung wird verifiziert, ob die Speiseröhrenschleimhaut durch die Säure bereits verändert ist. Das nennt man Barrett. Sollte man bereits einen Barrett haben, heißt das jedoch nicht, dass eine tumoröse Erkrankung vorliegt. Auch für den Barrett gibt es zahlreiche Therapieoptionen wie z. B. die Abtragung der veränderten Zellen durch Radiofrequenzablation.

Sollten alle konservativen Maßnahmen – wie z. B. medikamentöse Blockade der Säureproduktion, Gewichtsreduktion, Vermeiden von gewissen Speisen, Oberkörperhochlagerung – ausgereizt sein, müsste ein operativer Eingriff erwogen werden. Das gilt auch, wenn die Schleimhaut bereits sehr in Mitleidenschaft gezogen ist oder der Leidensdruck durch das Sodbrennen oder sonstige Begleiterscheinungen sehr hoch ist.

Sie können sicher sein, dass sich für jeden Patienten eine zufriedenstellende Behandlungsmöglichkeit findet.“

OÄ Dr. Patricia Herzig
Fachärztin für Allgemein-und Viszeralchirurgie