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Hightech in der HNO

Endoskopische Nasenhöhlenoperationen sind zumeist aufwendig, so muss vor der OP immer eine CT-Untersuchung erfolgen, um die Anatomie des Patienten möglichst genau zu erfassen. Dank des modernen Navigationsgeräts ist es nun möglich, das CT-Bild einzuspielen und während der Operation auch direkt zu verwenden.

Welchen Vorteil bringt das Navigationsgerät?

Priv.-Doz. Dr. Lill: Damit können viele Komplikationen, die schwerwiegende Folgen nach sich ziehen können, vermieden werden, wie z. B. Verletzungen des Auges oder Gehirns. Besonders gefürchtete Blutungen oder gar Verletzungen der Schädelbasis sind damit optimal vermeidbar.

Wie funktioniert das Gerät?

Priv.-Doz. Dr. Lill: Das Navigationsgerät zeigt zu jedem Zeitpunkt die Lokalisation der Operation an, indem die zuvor durchgeführte Computertomographie ins Gerät eingespielt wird und mittels einer Sonde zu Anfang der Operation die Daten am Navigationsgerät mit dem Patienten durch „Naturmaße“ getrackt werden. Somit kann hier die Schädelbasis, die einzelnen Zellen der Nebenhöhlen und auch bei dem besonders prekären Zugang zum Sinus frontalis (Nähe zu den Riechfäden und tiefstehende Schädelbasis) die genaue Lokalisation aufgezeigt und Komplikationen verhindert werden.

Welche Zukunft der Nebenhöhlenchirurgie sehen Sie?

Priv.-Doz. Dr. Lill: Heutzutage ist bei einer Operation der Schilddrüse die Nervenstimulation State of the Art, auch würde niemand eine OP der Ohrspeicheldrüse ohne Nervenstimulation operieren, um eine Verletzung des Stimmbandnervs oder Gesichtsnervs zu verhindern oder die Schädigung zumindest zu minimieren.In Zukunft sollten komplizierte Nebenhöhlenoperationen und vor allem Zweiteingriffe mit der Anwendung des Navigationsgerätes durchgeführt werden.

Priv. Doz. Dr. Claudia Lill

Zum Institut für Kopf- und Halserkrankungen