Sprechstunde
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Sie Fragen - unsere Experten anworten

Einen besonderen Service für unsere Leser bieten wir mit der Sprechstunde, in der unsere Fachärzte häufig gestellte Patientenfragen beantworten. 

Frage der Woche

„Aufgrund meiner Schlafapnoe wurde mir eine ,Maske‘ verordnet. Leider verursacht mir die Maske Atemprobleme – ich fürchte, ersticken zu müssen. Gibt es eine Alternative?“ (Eveline, 42)

Dass die Schnarchmaske nicht vertragen wird, kommt häufiger vor. Sie hält den Druck in Ihren Atemwegen konstant, sodass es nicht mehr zu den gefürchteten Apnoen (Atemaussetzer) kommen kann. Gründe, warum Sie die Maske nicht tolerieren, können eine Nasenscheidewandverkrümmung, vergrößerte Nasenmuscheln oder auch ein Hindernis im Nasenrachen sein. Dies muss ein HNO-Arzt abklären. Danach sollte eine Schlafendoskopie erfolgen, bei der man den Ort des Kollapses genau definieren kann. Dann ist es möglich, nach Alternativen zur Maske zu suchen, zum Beispiel eine Schnarchoperation am Gaumen. Es gibt auch konservative Therapien wie eine Rückenlageverhinderungsweste, sofern die Aussetzer vor allem in Rückenlage auftreten.

Assoc. Prof. Priv.-Doz. Dr. Claudia Lill
Fachärztin für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde

Institut für Kopf-und Halserkrankungen