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Hoher Blutdruck - Wie gefährlich ist das?

Beim Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist der Druck in den Gefäßen, die das Blut vom Herzen zu den Organen leiten, chronisch erhöht. Darunter leiden auch in Österreich immer mehr Menschen. 

Aber ab wann spricht man von einem erhöhten Blutdruck? 

Bei Werten über einem systolischen Druck von 140 bzw. diastolischen Druck über 90 spricht man von einem erhöhten Blutdruck. Zur Messung sollte man zuvor mindestens 3 min ruhig sitzen. Wäre der bestimmte Wert z. B. 145/92 mmHg, dann ist eine Therapie unter Umständen schon empfehlenswert. 

Welche Risikofaktoren birgt ein chronisch erhöhter Blutdruck? 

Bei Menschen mit erhöhtem Blutdruck steigt die Gefahr von Veränderungen am Gefäßsystem (Arteriosklerose). Dies kann verschiedene Organsysteme betreffen und mitunter schließlich zu einem Schlaganfall, Herzinfarkt oder auch zu Nierenschädigungen führen. 

Oft bleibt er anfangs lange unbemerkt. Gibt es Anzeichen, die auf einen erhöhten Blutdruck schließen lassen? 

Symptome wie Kopfschmerzen, das Herz schlagen zu spüren, Nasenbluten, Schwindel oder auch Schlaflosigkeit und vor allem Atemnot bei Belastung, können Hinweise sein, dass man unter Bluthochdruck leidet. 

Warum ist gerade der nächtliche Bluthochdruck so gefährlich? 

Der Körper benötigt Erholung. Hoher Blutdruck nachts verursacht neben Schlaflosigkeit auch ein erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden. 

Was kann man selbst dagegen tun und wann sollte man zum Internisten? 

Maßnahmen wie Nikotinkarenz, Gewichtsabnahme und körperliches Kreislauftraining können helfen, den Blutdruck zu senken. Aber auch organische Leiden, wie verkalkte Halsschlagadern oder ein Nierenleiden, können den Blutdruck erhöhen. Um dies abzuklären, ist ein Besuch beim
Facharzt für Innere Medizin anzuraten.