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Expertentipp
„Bei meinem zweiten Kaiserschnitt hat man Verwachsungen im Bauch festgestellt. Kann dies aufgrund der ersten Operation, die ich vor Jahren hatte, kommen?“
„Das Risiko, dass Organe miteinander, mit dem Darm oder der Bauchdecke verwachsen, besteht bei größeren, offenen Eingriffen im Bauch wie etwa einer Gallenblasen- und Leisten-OP oder auch einem Kaiserschnitt. Verwachsungen machen sich oft erst viel später bei Untersuchungen oder durch Schmerzen bemerkbar. Auch Bestrahlungen, häufige Entzündungen im Bauchbereich oder Endometriose sind mögliche Ursachen. Im Gegensatz zu verklebten Faszien im muskulären Bereich kann man narbige Verklebungen im Bauch aber nicht mit Massagen behandeln.
Die gute Nachricht: Mithilfe einer speziellen Technik lassen sich innere Verwachsungen durch einen gezielten, minimalinvasiven Eingriff durchs „Schlüsselloch“ gut in den Griff bekommen. Dabei werden die im Wege stehenden, oft schmerzenden Binde gewebsstränge vorsichtig gelöst. Das macht wieder schmerzfrei und ermöglicht auch, Untersuchungen wie etwa eine Darmspiegelung durchführen zu lassen.“
