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Laborwerte - was bedeuten sie?
Diesmal: CRP-Wert im Laborbefund
Was sagt der aus und was ist der Normalwert?
Das „C-reaktive Protein“ (CRP) ist der wichtigste Blut-Laborwert zum Feststellen und zur Verlaufskontrolle einer Entzündung im Körper. Bei CRP handelt es sich um einen Eiweißstoff, der in der Leber gebildet wird.
Der Normwert liegt < 5 mg/l (bzw. 0,5 mg/dl), kann aber bei einer akuten, vor allem bakteriellen Entzündung, um ein Vielfaches ansteigen.
Der CRP-Wert ist erhöht. Welche Erkrankung könnte dahinterstecken?
Hohe Anstiege sieht man bei akuten bakteriellen Infektionen wie z. B. Harnwegsinfekt, Sepsis oder Lungenentzündung. Da er aber nicht spezifisch ist, kann auch bei chronisch entzündlichen Erkrankungen, z. B. rheumatischen Erkrankungen/Autoimmunerkrankungen oder nach Operationen, wo Gewebsschäden entstehen, ein Anstieg beobachtet werden. Bei Virusinfektionen (z. B. Influenza oder Covid 19) kann er ansteigen, aber meist in geringerem Ausmaß als bei bakteriell verursachten Krankheiten.
Um eine aussagekräftige Diagnose zu treffen, welche Faktoren bzw. andere Laborwerte müssen dafür noch berücksichtigt werden?
Der CRP-Wert ist nicht der einzige Blutparameter der bei einer Infektion ansteigt. Dass das Immunsystem mit einer Erkrankung kämpft, zeigt sich auch anhand der weißen Blutkörperchen, der Leukozyten, die dann ebenfalls erhöht sind.
Je nach Beschwerdebild (z. B. Harnbrennen, Husten, infizierte Wunde), das richtungsweisend für die Ursache der Infektion ist, können weitere Laborparameter bestimmt werden (Harnkultur, Covid-Test, Wundabstrich, Blutkultur etc.).
